Cannabis Medical Club

Wiener Neustadt/Österreich

Medienberichte

1. Bad Vöslauer Schmerztage

Am 11. und 12.10.2014 fanden im Kurzentrum Bad Vöslau die 1. Bad Vöslauer Schmerztage, veranstaltet vom Schmerzverband statt

Der Schmerzverband gegründet von Ärzten, ua. von Dr. Martin Pinsker, Dr. Karin Ermacora,….

stellt eine Gesellschaft für Ärzte, Patienten, Angehörige dar, welche mit Schmerzen in jeder Hinsicht zu tun haben. (Gedächtnisprotokoll)

Für uns war der Kongress in Hinsicht auf die Cannabistherapie wichtig, weshalb wir nicht beide Tage dort verbracht haben.

Es waren einige gute Vorträge über das komplexe System der CB Rezeptoren, Vor- und Nachteile, andere Therapiemöglichkeiten, uvm. zu hören. Einziges Manko, das in einem Vortrag THC mit Delta-9-THC gleichgestellt wurde und kein Hinweis darauf gegeben wurde, das dies erst bei Erhitzung geschieht. Dieses Manko hat Fr. Dr. Karin Ermacora in einem persönlichen Gespräch auch angesprochen. Natürlich sind wir diesbezüglich nachsichtig.

In diesem persönlichen Gespräch konnte ich vermitteln, das ein CSC ein und dasselbe ist wie der Schmerzverband jedoch ohne Ärzte im Vorstand und das wir die Pharmaindustrie in unseren Anbauprozess nicht mit einbinden wollen. 

Fazit:

Insgesamt war es eine nette Veranstaltung, sehr gut besucht, sowohl von Ärzten als auch Patienten und Krankenpflegepersonal. Wir hoffen, das die Verantwortlichen des Schmerzverbandes mit uns in Verbindung treten und wir an einem Strang ziehen, da es auch ihnen in erster Linie um den Patienten geht.


 

Einzelne Statements der Vortragenden: (Zusammengefasst, Stichworte)

Dr.:

Jugendliche experimentieren gerne, leiden unter Gruppenzwang, etc. Dr. spricht auch die Alkoholsituation in Österreich an und das Jugendliche keine Erziehung oder Vorbildwirkung erlernen. Aus ihrer Sicht ist es nicht klug das jeder seine Pflanzen zu Hause selbst anbauen darf, da die Kontrolle unüberschaubar wird und man auch keine Kontrolle über Inhaltsstoffe hat.

Für eine Freigabe für Patienten ja, generell aufgrund der Möglichen Schäden Nein.


 

Rechtsanwalt:

Zitiert den §5 SMG, dieser Paragraph besagt: Ist die Therapie indiziert, kann diese Medikamente der Arzt oder die Apotheke ausfolgen.

Weiters sprach er auch noch die Kostenübernahme der GKK an und meinte das man dies mittels einer Sammelklage über den Schmerzverband einklagen will/kann.


 

Patient: 

Sieht Cannabinoid als Dauertherapie für Schmerzpatienten, bei Schmerzspitzen eher ungeeignet. Wenn ihn jemand anspricht auf die Suchtgefahr, beantwortet er dies:

"Abhängig bin ich seit Jahrzehnten, aber von Medikamenten mit den geringsten Nebenwirkungen"

Dieser Patient empfiehlt die Therapie mit Cannabinoiden


 

Dr.:

Cannabinoide gehören in die moderne Schmerztherapie und sollten von Ärzten welche sich schon länger damit beschäftigen verordnet und angewendet werden.


 

Dr.:

Patienten sollten ihre Gefühlszustände dokumentieren um es dem Arzt vorlegen zu können, um aufzuzeigen wie schlecht es einem geht. Dadurch kann der Arzt besser auf die Therapiemaßnahmen eingehen und die richtige Medikation auswählen.


 

(Namen wurden von uns absichtlich nicht genannt)