Cannabis Medical Club

Wiener Neustadt/Österreich

Industriehanf

2. Hanf für die Ernährung

Hanfsamen und Hanföl stellen eine wichtige Nahrungsergänzung und eine Bereicherung der Küchenlandschaft dar, denn Hanföl kann jedes andere Speiseöl nicht nur ersetzen, sondern liefert darüber hinaus noch wichtige Bausteine für den Stoffwechsel durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und einer gesunden Kombination aus Proteinen, Vitaminen, Mineralstoffen, die im Hanfsamen zu finden sind. Hanföl ist durchaus mit Walnuss- oder Haselnussöl vergleichbar. Es wird in der Regel kaltgepresst, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht beschädigt werden. Darüber hinaus sind sowohl Hanfsamen als auch –öl reich an essenziellen Aminosäuren und essenziellen Fettsäuren, die cholesterinsenkend wirken und damit vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Zahlreiche Krankheiten wie Neurodermitis, rheumatoide Arthritis und diabetische Neuropathie lassen sich mit Hilfe von Hanfsamenöl bessern. Im Hanfsamen findet sich im Durchschnitt 30 Prozent Fett, 25 Prozent Eiweiß und 30 Prozent Kohlenhydrate, neben einem hohen Anteil an B-Vitaminen, Vitamin E, Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen. 

Die Besonderheit liegt in den ungesättigten Fettsäuren, die gesundheitsfördernd wirken, wobei es sich um essenzielle Fettsäuren handelt, also solche, die vom Organismus nicht selbst hergestellt werden, aber zum reibungslosen Funktionieren notwendig sind wie Linolsäure und Alpha-Linolsäure. Gegenüber anderen Pflanzenölen, die ebenfalls Linolsäure enthalten, enthält das Hanföl Gamma-Linolensäure, die nur sehr selten in Pflanzen vorkommt. Bei Menschen, bei denen der normale Umwandlungsprozess gestört ist, ist es notwendig diese zuzuführen. Dies ist nur durch Hanföl natürlich möglich.